Gesundheitsfördernde Gymnastizierung am Boden

Part I Effektives Longieren ohne Hilfszügel und der Weg dahin


Der Pferderücken bzw. dessen Muskulatur hat die Aufgabe, die Vorwärtsbewegung durch bestimmte Transportfunktionen der Körpermasse zu unterstützen und die Vor- und Hinterhand verbunden zu halten. Somit ist er nicht zum Tragen des Reitergewichtes geeignet, weshalb häufig Irritationen in dieser Muskulatur entstehen. Um diese Irritationen zu vermeiden und für die Gesundheit des Pferdes unter der Belastung von Reiter und Sattel zu sorgen, müssen diese Muskeln, Bänder, Sehnen und Faszien, gestärkt werden.

Vor allem braucht das Pferd Stabilität in der thorakalen Schlinge, sowie dem Rumpf und ein gutes Bauchmuskeltraining, damit die Aktivität dieser Muskulatur das Reitergewicht abfängt, die Rückenmuskulatur öffnet, das Becken gleichmäßig vor- und zurückkippen lässt und die Hinterhand korrekt genutzt wird. Die Hinterhand korrekt benutzen bedeutet, dass die Beckenmobilität (vor- und zurückkippen) in gleichem Maße von statten geht und somit eine ausgeglichene Schub- und Beugephase der Hintergliedmaßen entsteht. Ein gesundes Körperverhalten bedeutet, dass das Pferd in gleichem Maße Stabilität wie Elastizität im Körper aufweist.

Am besten dafür gesorgt werden kann durch die Bodenarbeit, ohne, dass das Pferd Gewicht auf seinem Rücken trägt. Dabei ist allerdings wichtig, dass dem Pferd durch Hilfszügel nicht die natürliche Bewegungsfreiheit in seiner Körpertätigkeit genommen wird. Jede Einschränkung der Bewegungsfreiheit, vor allem der des Mauls, Genicks, Halses und der Schultern führt zu massiven Dysfunktionen. Die gesamte Vorhand dient dem Balancieren und Steuern. Wird der Kopf und der Hals in eine Haltung gezwungen, werden natürliche Funktionen außer Kraft gesetzt, die unerlässlich für ein gesundes Körperverhalten sind.

Bei der gesunderhaltenden Gymnastizierung sollten nur Methoden angewendet werden, die das Pferd weder in der Bewegung und Körperhaltung einschränken, noch überfordern aber dafür auf Freiwilligkeit basieren. Aus diesem Grund werden Hilfszügel grundsätzlich abgelehnt.
Hilfszügel

Hilfszügel
formen den Pferdehals und sollen beim Longieren gymnastisch unterstützen. Jedoch ist es gar nicht möglich durch die Verbindung von Hilfszügeln eine „richtige“ Form herzustellen. Denn durch ihre Einwirkung entstehen Dysfunktionen in der Muskulatur des gesamten Körpers.

  • Durch den Zug am Gebiss gerät die Nase ist hinter der Senkrechte.
  • Das Genick ist nicht mehr der höchste Punkt.
  • Die Unterhalsmuskulatur ist verspannt und hindert die Schulter daran, vorgeführt zu werden.
  • Die Halsbasis kommt dabei zu tief und hindert das Pferd daran, den Hals als Balancierstange frei nutzen zu können.
  • Die Vorhand wird dabei voll überlastet, was sich auf den restlichen Körper negativ auswirkt.
  • Der Rücken verspannt, die Hinterhand wird über die Über- und Zwischendornfortsatzbänder aufgestellt.
Alternative Ausrüstung für die gesundheitsfördernde Gymnastizierung am Boden

Das Knotenhalfter, der Kappzaum mit Longe und Doppellonge sind vielseitige Kommunikationsmittel, die die Möglichkeit bieten, ohne Hilfsmittel gymnastizierend einzuwirken und dabei das empfindliche Pferdemaul zu schonen. Durch eine korrekte Passform bietet der Kappzaum die Möglichkeit einer punktgenauen Einwirkung, um Einfluss auf die Haltung des Pferdes zu nehmen. Das Pferd lernt dadurch, sich von allein in einer losgelassenen Haltung selbst zu tragen und seine Balance zu finden. So lassen sich die richtigen Muskelgruppen aufbauen, um das unnatürliche Reitergewicht gesunderhaltend tragen zu können.

  • Das junge Pferd darf sich am Knotenhalfter auf gerader und gebogener Linie in freier Haltung bewegen, damit es lernt, sich selbst zu koordinieren und auszubalancieren.
    • Folgend lernt es durch die Einwirkung des Kappzaums, sich in den Schultern zu stabilisieren und den Hals zu mobilisieren.
    • So wird die Dehnung erzeugt.
    • Die freien Funktionen in allen Muskeln des gesamten Körpers bleiben erhalten.
      • An der Doppellonge werden die Schultern in höherem Maße durch die Einwirkung der  inneren Longe in Biegung und der äußeren Longe in Begrenzung stabilisiert.
      • Die Biegung und Dehnung wird so verbessert.
      • Das Pferd kann sich ohne Verspannung oder muskuläre Einschränkung immer mehr aufrichten und lernen, das horizontale Gleichgewicht sicher zu halten. Bis es sich versammeln kann.
      Schritt 1

      Gymnastizierung am Knotenhalfter

      Mit dem jungen oder sensiblen Pferd ist es sinnvoll die gesunde Bodenarbeit mit dem Knotenhalfter zu beginnen.

      Volle Entspannung und Losgelassenheit führt zur Zufriedenheit
      Die Schultermobilität dient zur Anspannung der Muskulatur der inneren Körperseite
      sowie zur Aufdehnung der äußeren Körperseite.

      Dehnungshaltung

      Die Dehnung löst so potenzielle Spannung im Pferd, indem innere Ruhe über den äußeren Ruhezustand des Körpers hergestellt wird. Sie erreicht die Oberlinie bis hin zur Hinterhand. Sie wird zu Beginn in einer einfühlsamen Art und Weise des Druckes im Stand am Kopf hergestellt. Elementar ist jedoch dabei, wie und wo dieser Druck ausgeübt wird. All dies hängt von der Sensibilität und dem eventuellen Stresslevel des Pferdes ab. Sie kann rein durch Handauflegen, Handdruck, Fingerspitzendruck oder aber durch dosierten Zug am Halfter erzeugt werden. Keinesfalls sollte es in mechanischer Art und Weise geschehen, denn das wirkt sich trotz der Haltung negativ und zwanghaft statt beruhigend auf das Pferd aus. Folgend wird dies im Schritt abgefragt.

      Schulterbeweglichkeit

      Die Vorhand ist das Stabilitäts- und Richtungszentrum des Pferdes, was für ein Tier, das im Fluchtmechanismus lebt und überlebt, von größter Wichtigkeit. Wann immer wir wirkliche äußerliche Mobilität und damit innerliche Flexibilität mit unserem Pferd erlangen wollen, müssen wir diese Körperbereiche weich und biegsam halten. Im Stand wird ein freundliches, aber beständiges Signal an der Schulter erst über die Hand und dann über den Stick gegeben, bis das Pferd sich in die entgegengesetzte Richtung lehnt oder sogar das eine Vorderbein vor das andere setzt. Der Kopf des Pferdes wird dabei in der Nähe des eigenen Armes positioniert und gehalten. Das Signal für die Schultermobilität wird immer weiter verfeinert, bis das Pferd sensibel in der Schulter weicht und dabei den Hals ruhig hält, damit sich der Hals biegen kann. Dies wird im Schritt fortgesetzt.

      Wendungen

      Die Erweiterungsübung hierzu sind Wendungen mit Schulterkontrolle und damit die beginnende Kontrolle der Mittelhand. Die Vorhand steuert die Richtung, die Hinterhand die Geschwindigkeit, und die Mittelhand verbindet die Kontrolle über Richtung und Geschwindigkeit.

      Zirkel (Zirkel und Volten)

      Das Bewegen in Zirkeln und Volten ist das Resultat aus der Kontrolle von Ruhe, Geschwindigkeit (Hinterhand), Folgen, Nähe und Distanz, Richtung (Schultern) und Verbindung (Mittelhand).

      Schritt 2

      Arbeit an der Hand mit Kappzaum

      Die Arbeit am Kappzaum an der Hand führt die Bodenarbeit mit dem Knotenhalfter fort. Hier wirkt sich die Hilfengebung jedoch auf das Genick und die Nase aus.

      Die Mobilität der Schulter gibt der äußeren Schulter Freiraum
      Dieser Freiraum dehnt den Rumpf der äußeren Seite auf
      und gibt dem inneren Hinterbein Platz zum Vortreten.

      Dehnungshaltung, Schulterbeweglichkeit, Wendungen und Zirkel

      Genauso wie bei der Gymnastizierung am Knotenhalfter lernt hier das Pferd, den Kopf auf vorsichtige Anfrage am Kappzaum und somit durch Druck auf der Nase zu senken und die Schultern über den Stick zu mobilisieren. Es dehnt sich und vor allem entspannt es sich auch hier weiterhin innerlich. In Kombination mit der Dehnung wird die Schulterbeweglichkeit erst auf geraden Linien, dann auf Wendungen und kleinen Zirkeln ausgeübt, bis sich alles mit einander problemlos verbinden lässt.

      Aufrichtung und Dehnung

      Sobald die Dehnung fließend herstellbar ist, muss darauf geachtet werden, dass das Pferd nicht einseitig schulter- und/oder insgesamt vorderlastig wird, denn durch die Verlängerung des Halses besteht dafür ein hohes Risiko. Ist dies der Fall, sollte das Pferd über Aufwärtsimpulse angeregt werden, sich aufzurichten und sich anschließend über die Schultermobilität gerade zu richten.

      Übergänge

      Übergänge von Dehnung, Aufrichtung und Biegung mobilisieren und stabilisieren die Vorhand in gleichem Maße. Hinzu können auch Übergänge innerhalb und durch die Gangarten in Dehnung und Übergänge in Aufrichtung, sowie Biegung genutzt werden. 

      Schulterherein

      Das Schulterherein am Kappzaum wird in Form von Handarbeit begonnen. Es dient dazu, die äußere Körperseite zu dehnen und das Pferd in seitlicher Richtung zu mobilisieren. So wird auch die Hinterhand in Beugung und Stabilisation gestärkt. Das Genick, der Hals und die Schultern werden entsprechend dem Führen in Biegung gehalten. Die äußere Schulter darf dabei nicht überlastet werden. Anschließend wird das Pferd mit der Vorhand nach innen seitwärts geleitet und die Hinterhand beginnt zu kreuzen. Die Hüfte wird gelockert, indem das äußere Hinterbein stabilisiert und das innere beugsamer wird.

      Kruppeherein/Travers

      Im Anschluss an das Training des Schulterhereins kann mit dem Kruppeherein (an der Außenseite laufend) begonnen werden. Dabei wird das Pferd vom Reiter weggebogen. Die Schultermobilität bzw. Stabilität spielt dabei eine elementare Rolle, denn wird die Hinterhand zum Weichen nach innen angefragt wird.

      Schritt 3

      Einfache Longe mit Kappzaum

      Hat das Pferd die Impulse und Anfragen aus der Kappzaumarbeit an der Hand verinnerlicht, können sie auf großen Zirkeln und somit beim Longieren mit Kappzaum verwendet werden. Es ist in der Lage, sich auf gebogenen und geraden Linien in verschiedenen Haltungen und Gangarten zu bewegen – es ist bereit für das Longieren mit einfacher Longe.

      Die Nase ist durch den korrekten Kontakt der Longe vor die Senkrechte geführt. So kann die Unterhalsmuskulatur frei und offen arbeiten.
      Die Halsbasis ist gehoben und der Widerrist ist stabil.
      Die Ober- und Unterlinie spannt gleichmäßig an und ab. Dadurch ist die Vor- und Hinterhand stabil verbunden und beides arbeitet im Einklang.

      Stabile Verbindung zwischen Pferdenase, Longe und Hand

      In einer stabilen Longierposition sorgt der Reiter für einen durchgängigen Kontakt zum Kappzaum und damit für eine konstante Kopf-Halsposition. Diese Konstanz sorgt für eine sichere Körperverbindung und Gleichgewicht im Pferd.

      Dehnung

      Das Pferd hat bereits in der Kappzaumarbeit an der Hand gelernt, sich zu dehnen. Dies soll nun auf Distanz auf einem vorerst kleinen dann größeren Kreis stattfinden. Später kann dies beliebig abgerufen werden.

      Biegung/Schultermobilität

      Durch die Kappzaumarbeit an der Hand in Biegung ist das Pferd an die Signale für die laterale Hals- und Schulterbeweglichkeit gewöhnt. Jetzt gilt es, diese auf mehr Distanz – erst auf kleinen, dann auf großen Zirkeln und auch auf geraden Linien – durchzuführen. Hierbei wird die äußere Körperseite des Pferdes aufgedehnt und die innere gespannt.

      Übergänge

      Mit vielen fließenden Übergängen auf verschiedenen Linien im aktiven Vorwärts mal in hoher, mal in tiefer Halsposition steigert sich die Losgelassenheit des Pferdes deutlich. Auch das Rückwärts wird in die Arbeit an den Übergängen mit eingebunden, um das Pferd immer beweglicher in seinen Bewegungsabläufen werden zu lassen.

      Schritt 4

      Doppellonge mit Kappzaum

      Die Doppellonge gibt viele Möglichkeiten, das Pferd gesund zu bewegen. Das Pferd wird mit zwei Longen geführt, welches eine relativ gerade Körperhaltung ermöglicht. Sprich, es kann stabil gebogen werden, ohne dass es nach außen oder innen fällt. Das Pferd kann im Wechsel aufgerichtet und gedehnt werden. Dies ermöglicht einen Prozess von Losgelassenheit und Stabilität im Körper zugleich. Die Doppellongen- und Handarbeit führt zur Lang-Zügel Arbeit.

      Die Longen werden am Kappzaum verschnallt. Die äußere führt vom Gurt zur Nase.
      Die innere Longe verläuft von der Nase zum Gurt
      So kann das Pferd nach innen gebogen und dabei außen stabilisiert werden.

      Ausrüstung: Wir nutzen die Doppellonge mit Umlenkrollen, einen Longiergurt mit ausreichend vielen Ringen, einen Kappzaum mit zwei seitlichen Ringen und eine Fahrpeitsche (leicht genug und der Schlag behindert nicht).

      Warum Umlenkrollen und Kappzaum? Weil das Pferd mit einfacher Verschnallung (ohne Umlenkrollen verbunden mit dem Gebiss) häufig zu tief in seiner Genick- und Halshaltung kommt und das Annehmen des Gebisses durch den starken Zug verweigert. Die Konsequenzen sind mangelnde Losgelassenheit, Verkürzung der Bewegung und Blockieren des Rückens. Um gymnastisch wertvoll arbeiten zu können, ist wichtig, das „Nach vorn Schieben“ der Nase, die Vorwärtsdehnung, eine stabil getragene Genick-Halsposition und so eine Bergauftendenz immer erhalten zu können. Durch frei gleitende Longen und „nur“ leichten Druck auf der Nase durch den Kappzaum ist das gewährleistet. 

      Einsatz: Longen getrennt halten, Schlaufen und Peitsche in der Hand tragen, die den äußeren Zügel führt. So kann die innere Hand die Genick- und Halshaltung frei beeinflussen.

      Die Grundkörperhaltung „Natürliche Haltung“

      Die Grundköperhaltung ist eine Haltung ohne Biegung, ohne Rundung, ohne Dehnung. Das Genick ist der höchste Punkt, die Nase vor der Senkrechten und der Hals ist frei getragen. Es geht darum, dass das Pferd sich einfach natürlich bewegt und ein Gefühl für die Longen, die seinen Kopf, Hals, Schultern und Rücken berühren, entwickeln kann. Der Longenführer ist dann auch in der Lage, zu sehen, wo die Bedürfnisse des Pferdes liegen. Sprich, braucht das Pferd mentale oder körperliche Arbeit. Je nachdem was es ist, kann dann entschieden werden in welcher Form. Diese Haltung ist also eine Haltung, in der man eine Erstdiagnose für die Dinge stellen, die notwendig sind zu bearbeiten. Sie soll auch den ersten Gymnastizierungsschritt einleiten. Das Pferd lernt Verbindung zur Longenführerhand zu halten und dabei Kraft aufzuwenden, da es lernt, die Spannung der Longen zu akzeptieren. Dies Minimiert die Schubkräfte der Hinterhand, bzw. gleicht sie so aus, dass das Pferd durch sie nicht aus dem Gleichgewicht gerät, indem es vorderlastig wird. Die Haltung stabilisiert den Rücken und den Schultergürtel, da weniger Druck auf die Vorhand erzeugt wird, was Balance in der Zug- und Schubkraft von Vor- und Hinterhand erzeugt.

      „Getragene Dehnungshaltung“

      Die Dehnung entspannt die Muskeln und lässt das Pferd frei schwingen. Sie geht durch den ganzen Körper. Das Genick bleibt der höchste Punkt, die Nase ist vorgeschoben und die Halsbasis ist vor dem Widerrist möglichst aufgewölbt, was den Schultergürtel stabilisiert. Der Körpereinsatz, der zum Anspannen der Longen erforderlich war, führte bereits zu einer langen Halsbasis, dem handbreiten Abschnitt vor dem Widerrist und der Schulter. Das erzeugt eine positive Spannung der Oberhals- und eine Entspannung der Unterhalsmuskulatur. Diese Aktivität wirkt der Vorderlastigkeit entgegen. Fehlerhaft wäre es, wenn die Halsbasis flach und nach unten gedrückt ist, da so wiederum die Last des Halses auf die Vorhand kommt.

      „Gebogene Haltung“

      Diese Haltung beinhaltet das Herumbiegen des Genicks und Halses, sowie das Nachgeben oder Anheben der Schulter auf Gertenzeig. Je nachdem, ob sich das Pferd auf einer Schulter abgesackt oder überdehnt ist. Entweder fällt es in den Zirkel hinein oder hinaus, welches ein natürliches Verhalten des Pferdes ist. In welcher Form hängt vom Körperverhalten und Gebäude des Pferdes ab.

      „Genick/Halsrundung“

      Die Rundung kombiniert alles: Kontakt, Entspannung, Biegsamkeit – seitliches Gleichgewicht. Ob das Genick oder eher der Hals oder beides gerundet ist, hängt vom Bedarf des Pferdekörpers ab. Es sollte möglich sein, beides von einander zu trennen. Denn es kann sein, dass das Pferd fest im Genick, aber nicht im Hals ist, oder umgekehrt. Eine Rundung der einen oder anderen Partie macht das Pferd wieder beweglich. Dabei bleibt die Halsbasis immer gedehnt, um die Brustwirbelsäule zu öffnen, die Bauchmuskeln zu aktivieren und den Rücken frei zu halten.

      Die Kombination/Abwechslung dieser Haltungen lockert, stabilisiert und stärkt damit den gesamten Körper des Pferdes und bildet die Grundlage für weitere Gymnastizerungsschritte wie zum Beispiel Übergänge und Versammlung.

      „Biegsamkeit und Selbsthaltung sind die Quelle der Gewandtheit des Pferdes.”  Gustav Steinbrecht

      Nicole Weinauge

      Bildnachweise: © https://de.123rf.com, © www.pferdephotografie.de, © www.rantzau-foto.de, Rabea Koop