Pro Sanitate Equi

Ganzheitliche Arbeit zur Gesundheitsförderung des Pferdes

Nicole Weinauge

Der wahre Grund der Freude, wie sie mit dem Umgang mit Pferden erwächst ist, dass sie uns Anmut, Schönheit, Geist und Feuer näherbringen.“


Sharon Ralls Lemon

 

„Liebe ist, wenn die Seele ein Zuhause gefunden hat.“

Die Liebe zu Pferden ist von klein auf an mein Zuhause gewesen, da ich das Glück hatte, mit ihnen aufzuwachsen. Jedes einzelne Pferd in meinem Leben hat Hufabdrücke in meinem Herzen hinterlassen. Ein besonderer Weggefährte und Familienmitglied war jedoch unser Trakehner, mit dem ich mit 10 Jahren zusammenwuchs und viele spannende, lehrreiche und prägsame Momente erleben durfte. Er hat mir in meinen unwissenden jungen Jahren Vieles beigebracht, was es über eine Pferd-Mensch-Beziehung, aber vor allem dem Zuhören des Pferdes und das „Für- und Mit-einander-Arbeiten“ zu lernen gab.

„Jede Sekunde im Leben mit Pferden ist eine Sekunde des Lernens, des Reflektierens, des Fühlens und des Erlebens im Leben des Menschen.“

Da die Pferde so einen großen Teil meines Lebens ausmachten, entschied ich mich, auch beruflich den Weg mit ihnen einzuschlagen. Ich habe Trainerlizenzen und Zertifizierungen in der klassischen deutschen sowie der klassischen französische Reitlehre erworben und bin grundsätzlich der Ausbildung zum Wohl des Pferdes gefolgt.

Allgemein in der klassischen Reitkunst wird das Pferd so nah wie möglich an seiner Natur trainiert. Es werden sich Gedanken über den präzisen Aufbau des Trainings bis hin zur höchsten Verfeinerung jeder Dressurlektionen, aber immer nur ein Schritt nach dem anderen gemacht. Die klassische Reitkunst gibt die Grundlage und einen konkreten Aufbauplan für die Dressurarbeit bis zu den höchsten Lektionen.

Trotz der guten Trainingserfahrungen in der klassischen Reitkunst stimmte mich immer wieder der oft instabile Gesundheitszustand der Pferde nachdenklich. Pferde erschienen an sich gesund und trainierbar und doch haben die Trainingsmethoden und auch Haltungsbedingungen mit den besten Ambitionen bei einigen Pferden nicht zu wirklicher Leistungsfähigkeit und nur zu bedingtem Erfolg geführt. Therapeuten- und Tierarztbesuche fanden zu regelmäßig für wiederkehrende Probleme im Bewegungsapparat, im Verdauungstrakt und im Nervensystem statt, ohne dass sich nachhaltige Veränderungen einstellten.

„Im Zusammensein mit dem Pferd, sollte es vorerst nur um das Pferd gehen.“

Um herauszufinden, welche Ursachen es dafür gab, habe ich mich über 20 Jahre tiefer mit dem physischen und psychischen Verhalten des Pferdes befasst, viele Seminare und Vorträge von ähnlich denkenden Menschen und Fachleuten besucht, sich in verschiedenen Sparten der Natur und der Psyche, dem Bewegungsapparat und der Physiologie des Pferdes fortgebildet.

„Ich denke, dass das, was wir von Pferden lernen, so viel mehr wert ist als das, was wir ihnen beibringen können.“

Aufbauend auf meinen eigenen Erkenntnissen, dass so viele Pferde nicht in einem gesunden Gleichgewicht sind und durch die Fortbildungen, die mehr Aufschluss auf die Ursachen gaben, wollte ich vorbeugender und nachhaltiger Pferden zu mehr Stabilität, Gesundheit und Wohlbefinden verhelfen. 

Deshalb entwickelte ich  2016 mein heutiges ganzheitliches Arbeitskonzept Pro Sanitate Equi gegründet, welches ich bei Einzelgesundheitstrainingseinheiten und bei Seminaren weltweit anwende. Es basiert darauf, sich an der Natur des Pferdes in Bezug auf seine Lebensbedingungen, die gesunde Funktionalität seiner Physiologie und seines Bewegungsapparates zu orientieren. Befindet sich das Pferd nicht in einem genügenden Gleichgewicht, werden Therapien mit einbezogen, um dann auf dem mentalen und körperlichen Ist-Zustand des Pferdes aufbauend, mit pferdefreundlicher Ausrüstung in die gesundheitsfördernde Gymnastizierung einzusteigen. Hierbei wird der Pferdebesitzer und Reiter durch Kommunikationstraining vorerst darin gecoacht, das Pferd seiner eigenen individuellen Natur nach, psychisch zu verstehen, um selbst ungesunde Verhaltensmuster von gesunden zu unterscheiden, und auch milde Anzeichen von Ungleichgewichten richtig zu deuten, und nicht als Standard einzustufen. In der Gesundheitstrainingseinheit wird dann der Pferdebesitzer und Reiter durch Bewegungsanalysen gecoacht, die physischen Muster seines Pferde zu ersehen. Die gesundheitsfördernde Gymnastizierung baut genau auf diesen Erkenntnissen auf, um dann in erster Linie durch die Erarbeitung gesunder Körperpositionen ein gesundes inneres und äußeres Körperverhalten mit korrekter Bewegungsorganisation zu erarbeiten.

Die gesundheitsfördernde Gymnastizierung baut genau auf diesen Erkenntnissen auf, um dann in erster Linie durch die Erarbeitung gesunder Körperpositionen ein gesundes inneres und äußeres Körperverhalten mit korrekter Bewegungsorganisation zu erarbeiten.

Ein weiterer Teil der gesundheitsfördernden Arbeit ist auch die Therapieform der nerval-neuralen Energiearbeit.

Für mich zählen mit diesem rein physiologisch und psychologisch orientierten Weg die Ergebnisse zum Wohl und im Sinne der Gesundheit des Pferdes: Entspannung, Kraft und Bewegungsfreiheit statt Verspannung und Stress, Balance statt Dysbalance, Selbstbewusstsein statt Unsicherheit und Nicht-verstanden-werden. Dies sind meines Erachtens nach die Voraussetzungen für nachhaltige Arbeit, die Pferd und Reiter in einem vertrauensvollen Miteinander angehen möchten, ob hohe Dressurlektionen, den Springparcours, das Pleasure-Manöver, den Distanzritt oder einfach ein vertrauensvolles Miteinander.

Therapiemethoden:

  • Osteopathie-Myofasziale Ketten und Tensegrity, Maike Knifka (Dtld.)
  • Osteopathie organisch-neurologische Arbeit, Selina Dörling (Dtld.)
  • Shiatsu und Ortho-Bionomy, Warnfred Süss-Desmet (Dtld.)
  • Traditionell Chinesische Medizin, Sabine Vollstedt (Dtld.)

Sattelkunde:

  • Saddle Me Engelke, Carsten Engelke (Dtld.)

Ausbildung zum Pferdeheilpraktiker/Homöopathie:

  • Equinus Sanitas, Pferdeheilpraxis, Seminare, Ausbildung zum Pferdeheilpraktiker (Dtld.)
  • Naturheilverfahren, Britt Bachmeyer-Ernst (Dtld.)

Anatomie und Biomechanik:

  • Sharon May-Davis, Pferdewissenschaftlerin, Spezialistin für Anatomie und Biomechanik (Australien)
  • CentaurBiomechanics, gait analysis (UK)
  • The open college of Equine Studies, Care and Management of Horses, Equine Anatomy and Physiology, Equine Health and Nutrition (UK)
  • University of Guelph online Studies, Equine Welfare, Functional Anatomy (CA)

Kommunikation und Pferdesprache:

  • Silke Vallentin, Pat Parelli Instruktorin (Dtld.)
  • Honza Bláha, Horseman (Dtld.)
  • Mark Rashid, Horseman (USA)
  • Buck Brannaman, Horseman (USA)
  • Warwick Schiller, Performance Horsemanship (USA)
  • Heinz Welz, Selbstreflexions Coaching (Dtld.)

Dressurarbeit und Gymnastizierung:

  • Alfons Dietz, ehem. Bereiter der Spanischen Hofreitschule (Dtld.)
  • Philippe Karl, Schule der Légèreté (Dtld.,1999-2017, 2007 Trainerlizenz erworben)

Der wahre Grund der Freude, wie sie mit dem Umgang mit Pferden erwächst ist, dass sie uns Anmut, Schönheit, Geist und Feuer näherbringen.“

Sharon Ralls Lemon

„Liebe ist, wenn die Seele ein Zuhause gefunden hat.“

Die Liebe zu Pferden ist von klein auf an mein Zuhause gewesen, da ich das Glück hatte, mit ihnen aufzuwachsen. Jedes einzelne Pferd in meinem Leben hat Hufabdrücke in meinem Herzen hinterlassen. Ein besonderer Weggefährte und Familienmitglied war jedoch unser Trakehner, mit dem ich mit 10 Jahren zusammenwuchs und viele spannende, lehrreiche und prägsame Momente erleben durfte. Er hat mir in meinen unwissenden jungen Jahren Vieles beigebracht, was es über eine Pferd-Mensch-Beziehung, aber vor allem dem Zuhören des Pferdes und das „Für- und Mit-einander-Arbeiten“ zu lernen gab.

„Jede Sekunde im Leben mit Pferden ist eine Sekunde des Lernens, des Reflektierens, des Fühlens und des Erlebens im Leben des Menschen.“

Da die Pferde so einen großen Teil meines Lebens ausmachten, entschied ich mich, auch beruflich den Weg mit ihnen einzuschlagen. Ich habe Trainerlizenzen und Zertifizierungen in der klassischen deutschen sowie der klassischen französische Reitlehre erworben und bin grundsätzlich der Ausbildung zum Wohl des Pferdes gefolgt.

Allgemein in der klassischen Reitkunst wird das Pferd so nah wie möglich an seiner Natur trainiert. Es werden sich Gedanken über den präzisen Aufbau des Trainings bis hin zur höchsten Verfeinerung jeder Dressurlektionen, aber immer nur ein Schritt nach dem anderen gemacht. Die klassische Reitkunst gibt die Grundlage und einen konkreten Aufbauplan für die Dressurarbeit bis zu den höchsten Lektionen.

Trotz der guten Trainingserfahrungen in der klassischen Reitkunst stimmte mich immer wieder der oft instabile Gesundheitszustand der Pferde nachdenklich. Pferde erschienen an sich gesund und trainierbar und doch haben die Trainingsmethoden und auch Haltungsbedingungen mit den besten Ambitionen bei einigen Pferden nicht zu wirklicher Leistungsfähigkeit und nur zu bedingtem Erfolg geführt. Therapeuten- und Tierarztbesuche fanden zu regelmäßig für wiederkehrende Probleme im Bewegungsapparat, im Verdauungstrakt und im Nervensystem statt, ohne dass sich nachhaltige Veränderungen einstellten.

„Im Zusammensein mit dem Pferd, sollte es vorerst nur um das Pferd gehen.“

Um herauszufinden, welche Ursachen es dafür gab, habe ich mich über 20 Jahre tiefer mit dem physischen und psychischen Verhalten des Pferdes befasst, viele Seminare und Vorträge von ähnlich denkenden Menschen und Fachleuten besucht, sich in verschiedenen Sparten der Natur und der Psyche, dem Bewegungsapparat und der Physiologie des Pferdes fortgebildet.

„Ich denke, dass das, was wir von Pferden lernen, so viel mehr wert ist als das, was wir ihnen beibringen können.“

Aufbauend auf meinen eigenen Erkenntnissen, dass so viele Pferde nicht in einem gesunden Gleichgewicht sind und durch die Fortbildungen, die mehr Aufschluss auf die Ursachen gaben, wollte ich vorbeugender und nachhaltiger Pferden zu mehr Stabilität, Gesundheit und Wohlbefinden verhelfen. 

Deshalb entwickelte ich  2016 mein heutiges ganzheitliches Arbeitskonzept Pro Sanitate Equi gegründet, welches ich bei Einzelgesundheitstrainingseinheiten und bei Seminaren weltweit anwende. Es basiert darauf, sich an der Natur des Pferdes in Bezug auf seine Lebensbedingungen, die gesunde Funktionalität seiner Physiologie und seines Bewegungsapparates zu orientieren. Befindet sich das Pferd nicht in einem genügenden Gleichgewicht, werden Therapien mit einbezogen, um dann auf dem mentalen und körperlichen Ist-Zustand des Pferdes aufbauend, mit pferdefreundlicher Ausrüstung in die gesundheitsfördernde Gymnastizierung einzusteigen. Hierbei wird der Pferdebesitzer und Reiter durch Kommunikationstraining vorerst darin gecoacht, das Pferd seiner eigenen individuellen Natur nach, psychisch zu verstehen, um selbst ungesunde Verhaltensmuster von gesunden zu unterscheiden, und auch milde Anzeichen von Ungleichgewichten richtig zu deuten, und nicht als Standard einzustufen. In der Gesundheitstrainingseinheit wird dann der Pferdebesitzer und Reiter durch Bewegungsanalysen gecoacht, die physischen Muster seines Pferde zu ersehen. Die gesundheitsfördernde Gymnastizierung baut genau auf diesen Erkenntnissen auf, um dann in erster Linie durch die Erarbeitung gesunder Körperpositionen ein gesundes inneres und äußeres Körperverhalten mit korrekter Bewegungsorganisation zu erarbeiten.

Die gesundheitsfördernde Gymnastizierung baut genau auf diesen Erkenntnissen auf, um dann in erster Linie durch die Erarbeitung gesunder Körperpositionen ein gesundes inneres und äußeres Körperverhalten mit korrekter Bewegungsorganisation zu erarbeiten.

Ein weiterer Teil der gesundheitsfördernden Arbeit ist auch die Therapieform der nerval-neuralen Energiearbeit.

Für mich zählen mit diesem rein physiologisch und psychologisch orientierten Weg die Ergebnisse zum Wohl und im Sinne der Gesundheit des Pferdes: Entspannung, Kraft und Bewegungsfreiheit statt Verspannung und Stress, Balance statt Dysbalance, Selbstbewusstsein statt Unsicherheit und Nicht-verstanden-werden. Dies sind meines Erachtens nach die Voraussetzungen für nachhaltige Arbeit, die Pferd und Reiter in einem vertrauensvollen Miteinander angehen möchten, ob hohe Dressurlektionen, den Springparcours, das Pleasure-Manöver, den Distanzritt oder einfach ein vertrauensvolles Miteinander.

Therapiemethoden:

  • Osteopathie-Myofasziale Ketten und Tensegrity, Maike Knifka (Dtld.)
  • Osteopathie organisch-neurologische Arbeit, Selina Dörling (Dtld.)
  • Shiatsu und Ortho-Bionomy, Warnfred Süss-Desmet (Dtld.)
  • Traditionell Chinesische Medizin, Sabine Vollstedt (Dtld.)

Sattelkunde:

  • Saddle Me Engelke, Carsten Engelke (Dtld.)

Ausbildung zum Pferdeheilpraktiker/Homöopathie:

  • Equinus Sanitas, Pferdeheilpraxis, Seminare, Ausbildung zum Pferdeheilpraktiker (Dtld.)
  • Naturheilverfahren, Britt Bachmeyer-Ernst (Dtld.)

Anatomie und Biomechanik:

  • Sharon May-Davis, Pferdewissenschaftlerin, Spezialistin für Anatomie und Biomechanik (Australien)
  • CentaurBiomechanics, gait analysis (UK)
  • The open college of Equine Studies, Care and Management of Horses, Equine Anatomy and Physiology, Equine Health and Nutrition (UK)
  • University of Guelph online Studies, Equine Welfare, Functional Anatomy (CA)

Kommunikation und Pferdesprache:

  • Silke Vallentin, Pat Parelli Instruktorin (Dtld.)
  • Honza Bláha, Horseman (Dtld.)
  • Mark Rashid, Horseman (USA)
  • Buck Brannaman, Horseman (USA)
  • Warwick Schiller, Performance Horsemanship (USA)
  • Heinz Welz, Selbstreflexions Coaching (Dtld.)

Dressurarbeit und Gymnastizierung:

  • Alfons Dietz, ehem. Bereiter der Spanischen Hofreitschule (Dtld.)
  • Philippe Karl, Schule der Légèreté (Dtld.,1999-2017, 2007 Trainerlizenz erworben)

Der wahre Grund der Freude, wie sie mit dem Umgang mit Pferden erwächst ist, dass sie uns Anmut, Schönheit, Geist und Feuer näherbringen.“

Sharon Ralls Lemon

„Liebe ist, wenn die Seele ein Zuhause gefunden hat.“

Die Liebe zu Pferden ist von klein auf an mein Zuhause gewesen, da ich das Glück hatte, mit ihnen aufzuwachsen. Jedes einzelne Pferd in meinem Leben hat Hufabdrücke in meinem Herzen hinterlassen. Ein besonderer Weggefährte und Familienmitglied war jedoch unser Trakehner, mit dem ich mit 10 Jahren zusammenwuchs und viele spannende, lehrreiche und prägsame Momente erleben durfte. Er hat mir in meinen unwissenden jungen Jahren Vieles beigebracht, was es über eine Pferd-Mensch-Beziehung, aber vor allem dem Zuhören des Pferdes und das „Für- und Mit-einander-Arbeiten“ zu lernen gab.

„Jede Sekunde im Leben mit Pferden ist eine Sekunde des Lernens, des Reflektierens, des Fühlens und des Erlebens im Leben des Menschen.“

Da die Pferde so einen großen Teil meines Lebens ausmachten, entschied ich mich, auch beruflich den Weg mit ihnen einzuschlagen. Ich habe Trainerlizenzen und Zertifizierungen in der klassischen deutschen sowie der klassischen französische Reitlehre erworben und bin grundsätzlich der Ausbildung zum Wohl des Pferdes gefolgt.

Allgemein in der klassischen Reitkunst wird das Pferd so nah wie möglich an seiner Natur trainiert. Es werden sich Gedanken über den präzisen Aufbau des Trainings bis hin zur höchsten Verfeinerung jeder Dressurlektionen, aber immer nur ein Schritt nach dem anderen gemacht. Die klassische Reitkunst gibt die Grundlage und einen konkreten Aufbauplan für die Dressurarbeit bis zu den höchsten Lektionen.

Trotz der guten Trainingserfahrungen in der klassischen Reitkunst stimmte mich immer wieder der oft instabile Gesundheitszustand der Pferde nachdenklich. Pferde erschienen an sich gesund und trainierbar und doch haben die Trainingsmethoden und auch Haltungsbedingungen mit den besten Ambitionen bei einigen Pferden nicht zu wirklicher Leistungsfähigkeit und nur zu bedingtem Erfolg geführt. Therapeuten- und Tierarztbesuche fanden zu regelmäßig für wiederkehrende Probleme im Bewegungsapparat, im Verdauungstrakt und im Nervensystem statt, ohne dass sich nachhaltige Veränderungen einstellten.

„Im Zusammensein mit dem Pferd, sollte es vorerst nur um das Pferd gehen.“

Um herauszufinden, welche Ursachen es dafür gab, habe ich mich über 20 Jahre tiefer mit dem physischen und psychischen Verhalten des Pferdes befasst, viele Seminare und Vorträge von ähnlich denkenden Menschen und Fachleuten besucht, sich in verschiedenen Sparten der Natur und der Psyche, dem Bewegungsapparat und der Physiologie des Pferdes fortgebildet.

„Ich denke, dass das, was wir von Pferden lernen, so viel mehr wert ist als das, was wir ihnen beibringen können.“

Aufbauend auf meinen eigenen Erkenntnissen, dass so viele Pferde nicht in einem gesunden Gleichgewicht sind und durch die Fortbildungen, die mehr Aufschluss auf die Ursachen gaben, wollte ich vorbeugender und nachhaltiger Pferden zu mehr Stabilität, Gesundheit und Wohlbefinden verhelfen. 

Deshalb entwickelte ich  2016 mein heutiges ganzheitliches Arbeitskonzept Pro Sanitate Equi gegründet, welches ich bei Einzelgesundheitstrainingseinheiten und bei Seminaren weltweit anwende. Es basiert darauf, sich an der Natur des Pferdes in Bezug auf seine Lebensbedingungen, die gesunde Funktionalität seiner Physiologie und seines Bewegungsapparates zu orientieren. Befindet sich das Pferd nicht in einem genügenden Gleichgewicht, werden Therapien mit einbezogen, um dann auf dem mentalen und körperlichen Ist-Zustand des Pferdes aufbauend, mit pferdefreundlicher Ausrüstung in die gesundheitsfördernde Gymnastizierung einzusteigen. Hierbei wird der Pferdebesitzer und Reiter durch Kommunikationstraining vorerst darin gecoacht, das Pferd seiner eigenen individuellen Natur nach, psychisch zu verstehen, um selbst ungesunde Verhaltensmuster von gesunden zu unterscheiden, und auch milde Anzeichen von Ungleichgewichten richtig zu deuten, und nicht als Standard einzustufen. In der Gesundheitstrainingseinheit wird dann der Pferdebesitzer und Reiter durch Bewegungsanalysen gecoacht, die physischen Muster seines Pferde zu ersehen. Die gesundheitsfördernde Gymnastizierung baut genau auf diesen Erkenntnissen auf, um dann in erster Linie durch die Erarbeitung gesunder Körperpositionen ein gesundes inneres und äußeres Körperverhalten mit korrekter Bewegungsorganisation zu erarbeiten.

Die gesundheitsfördernde Gymnastizierung baut genau auf diesen Erkenntnissen auf, um dann in erster Linie durch die Erarbeitung gesunder Körperpositionen ein gesundes inneres und äußeres Körperverhalten mit korrekter Bewegungsorganisation zu erarbeiten.

Ein weiterer Teil der gesundheitsfördernden Arbeit ist auch die Therapieform der nerval-neuralen Energiearbeit.

Für mich zählen mit diesem rein physiologisch und psychologisch orientierten Weg die Ergebnisse zum Wohl und im Sinne der Gesundheit des Pferdes: Entspannung, Kraft und Bewegungsfreiheit statt Verspannung und Stress, Balance statt Dysbalance, Selbstbewusstsein statt Unsicherheit und Nicht-verstanden-werden. Dies sind meines Erachtens nach die Voraussetzungen für nachhaltige Arbeit, die Pferd und Reiter in einem vertrauensvollen Miteinander angehen möchten, ob hohe Dressurlektionen, den Springparcours, das Pleasure-Manöver, den Distanzritt oder einfach ein vertrauensvolles Miteinander.

Therapiemethoden:

  • Osteopathie-Myofasziale Ketten und Tensegrity, Maike Knifka (Dtld.)
  • Osteopathie organisch-neurologische Arbeit, Selina Dörling (Dtld.)
  • Shiatsu und Ortho-Bionomy, Warnfred Süss-Desmet (Dtld.)
  • Traditionell Chinesische Medizin, Sabine Vollstedt (Dtld.)

Sattelkunde:

  • Saddle Me Engelke, Carsten Engelke (Dtld.)

Ausbildung zum Pferdeheilpraktiker/Homöopathie:

  • Equinus Sanitas, Pferdeheilpraxis, Seminare, Ausbildung zum Pferdeheilpraktiker (Dtld.)
  • Naturheilverfahren, Britt Bachmeyer-Ernst (Dtld.)

Anatomie und Biomechanik:

  • Sharon May-Davis, Pferdewissenschaftlerin, Spezialistin für Anatomie und Biomechanik (Australien)
  • CentaurBiomechanics, gait analysis (UK)
  • The open college of Equine Studies, Care and Management of Horses, Equine Anatomy and Physiology, Equine Health and Nutrition (UK)
  • University of Guelph online Studies, Equine Welfare, Functional Anatomy (CA)

Kommunikation und Pferdesprache:

  • Silke Vallentin, Pat Parelli Instruktorin (Dtld.)
  • Honza Bláha, Horseman (Dtld.)
  • Mark Rashid, Horseman (USA)
  • Buck Brannaman, Horseman (USA)
  • Warwick Schiller, Performance Horsemanship (USA)
  • Heinz Welz, Selbstreflexions Coaching (Dtld.)

Dressurarbeit und Gymnastizierung:

  • Alfons Dietz, ehem. Bereiter der Spanischen Hofreitschule (Dtld.)
  • Philippe Karl, Schule der Légèreté (Dtld.,1999-2017, 2007 Trainerlizenz erworben)