Es begann…einfach mit der Liebe zu Pferden

"Liebe ist, wenn die Seele ein Zuhause gefunden hat."

Die Liebe zu Pferden ist mein Zuhause und ich hatte das Glück, dies bereits im Kindesalter zu finden. Da meine Eltern schon Pferde besaßen, begann ich bereits mit 3 Jahren zu reiten. Mit 10 wuchsen unser polnischer Trakehner und ich immer weiter zusammen und erlebten viele spannende, lehrreiche Momente. Für mich war er wie ein großer Bruder, ein Beschützer. Bis heute erinnere ich mich an sein ruhiges, besonnenes Wesen und seine warme Art. Er war das Wichtigste in meinem Leben, das es gab, weil er mir in meinen noch unwissenden jungen Jahren vieles beigebracht hat, was es über eine Pferd-Mensch-Beziehung zu lernen gab. Ich habe gelernt, wie man Pferden zuhören sollte und die Momente, die man „Zuhause sein“ nennt, mit ihnen erleben kann.

Was für mich somit schon als Mädchen kollidierte, war die Art des Zusammenseins mit dem Pferd und die Art des Reitens. Vor allem war es der Erfolgsdruck in der täglichen Arbeit und auch im Sport, der häufig mit negativem Stress behaftet war, für den Menschen und vor allem das Pferd. Eigentlich war das Pferd der Partner, Freund, das Familienmitglied - und dann ging es darum, das bestmögliche Dressur- oder Springergebnis zu erlangen.

Für viele Jahre war das ein Konflikt für mich, da ich zunächst im Dressur-, dann im Spring- und Vielseitigkeitssport und später auf höchstem Niveau auf Barockpferdeshows und Turnieren unterwegs war. Es gehörte zum Erfolg im Beruf dazu, sich dort zu präsentieren und möglichst weit vorne dabei zu sein. Auch habe ich die Trainerausbildungen der deutschen Reiterlichen Vereinigung, der FN, durchlaufen, bis ich mich bewusst dazu entschieden habe, einen anderen Weg zu gehen. Einen Weg, bei dem es nur um die Partnerschaft mit dem Pferd, die gemeinsame Freude und Gesundheit geht. Alles ohne Erfolgs- und Präsentationsdruck. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es mir persönlich, aber auch meinen Pferden mit dieser Entscheidung wesentlich besser geht.

Deshalb befasse ich mich seit vielen Jahren mit einem Weg der Zusammenarbeit, der rein den Bedürfnissen des Pferdes angepasst ist und mit Partnerschaftstraining und nachhaltiger Gymnastizierung zu Gesundheit führt.

Darüber hinaus bilde ich mich fortlaufend, immer möglichst nach den neuesten Erkenntnissen, auf den Fachgebieten der Psychologie, Physiologie und Anatomie des Pferdes im In- und Ausland weiter. Gedanken vieler interessanter Ausbilder und Meister fließen in meine Arbeit ein.

Meine Erkenntnisse zur Gesunderhaltung des Pferdes gab und gebe ich im In- und Ausland, wie der Schweiz, Dänemark, Spanien, Australien, Neuseeland, USA und Kanada weiter. Ich lade jeden herzlich ein, der an einer ganzheitlichen Arbeitsweise mit dem Pferd interessiert ist, dies zu begleiten.

Horsemanship