Pro Sanitate Equi

Ganzheitliche Arbeit zur Gesundheitsförderung des Pferdes

Pro Sanitate Equi

„Dass manche Menschen mit Pferden glücklich sind, ist mindestens genauso bemerkenswert, wie die Tatsache, dass Pferde mit Menschen glücklich sein können.“

-Unbekannter Verfasser-

„Dass manche Menschen mit Pferden glücklich sind, ist mindestens genauso bemerkenswert, wie die Tatsache, dass Pferde mit Menschen glücklich sein können.“

-Unbekannter Verfasser-

„Dass manche Menschen mit Pferden glücklich sind, ist mindestens genauso bemerkenswert, wie die Tatsache, dass Pferde mit Menschen glücklich sein können.“

-Unbekannter Verfasser-

Ich habe Pro Sanitate Equi als ein ganzheitliches umfassendes Gesundheitskonzept gegründet, dessen Ziel es ist, Verhaltensprobleme und/oder körperliche Einschränkungen zu finden, zu bearbeiten und damit dem Pferd wieder ins innere und äußere Gleichgewicht zu verhelfen. Das Pferd, dessen Natur und seine Gesundheit steht somit immer im Vordergrund. Es wird differenziert, in welchen Bereichen das Pferd ein ungesundes geistiges und/oder körperliches Verhalten aufzeigt, um dieses über verschiedene Kommunikations- und Gymanstizierungsprozesse in ein gesundes Verhalten umzuwandeln.

Im Zuge dieses Konzeptes arbeite ich grundsätzlich für das Pferd und den Menschen im Team, um ein harmonisches Miteinander zwischen ihm und seinem Pferdepartner – nicht nur auf dem Reitplatz, sondern auch im täglichen Umgang herzustellen. Dabei besteht eine vollkommene Unabhängigkeit von der Rasse, der Reitweise oder der Disziplin sowie auch dem Ausbildungsstand von Pferd und Reiter.

Um einen umfassenden Gesamteindruck zu erlangen, arbeite ich gern mit einem Anamnesebogen und einem entsprechenden Vorgespräch.

Die ganzheitliche Vorgehensweise sieht wie folgt aus:

Pferd und Mensch werden als ein gemeinsam funktionierendes System gesehen, weshalb es wichtig ist, über die gemeinsame und auch individuelle Vergangenheit und Erlebnisse zu sprechen. Jedes Detail zählt und bedeutet etwas in der Verbindung zwischen Mensch und Tier. Alle Erinnerungen, alle Gefühle und Intentionen haben eine Auswirkung. Gefühle, vor allem die unterbewussten Gefühle, erzeugen über das Nervensystem Reaktionen im Faszialen Netzwerk, das die Muskulatur durchwebt. So entstehen Mikrospannungen und Mikrobewegungen, die allein durch unsere Gefühle gesteuert sind und sich auf das Pferd auswirken. Ebenso erzeugen Gefühle Schwingungen, die sich auswirken und direkt ins Nervensystem des gelangen. Verarbeitet werden diese durch Spiegelneuronen. Sprich, je nachdem wie diese Gefühle gelagert sind, haben sie positive oder negative Auswirkungen, die Kettenreaktionen hervorrufen können. Je mehr also über das Gefühlsleben von Mensch und Pferd berichtet wird, umso effektiver kann die gemeinsame Arbeit stattfinden.

Die Lebensweise des jeweiligen Pferdes spielt eine elementare Rolle in dessen Gesundheitsförderung.  Wie natürlich, aber auch individuell lebt das Pferd. Sind die Lebensbedingungen seinen Bedürfnissen angepasst, oder mangelt es an etwas, das sich auf sein Gesamtsystem eventuell gesundheitsschädlich auswirkt. Deshalb ist es auch hier wichtig, über so viele Details wie möglich zu sprechen.

Soziale Umwelt

  • Box = hell, groß, Fenster oder Paddock
  • Offenstall = groß, trocken, sicher
  • Weide = kein überreiztes Gras, Giftpflanzen, kein Kuhgras
  • Herdenkonstellation = möglichst wenig Fluktuation, Stabilität, Platz, kein Futterneid
  • Einzelhaltung = nur in Ausnahmefällen bei Krankheit oder sozialen Schwierigkeiten
  • Freie Bewegung = möglichst ganztägig, mind. 8 std.

Natürliche Umwelt

  • Wasser = täglich frisch, fließend
  • Boden = trocken und sicher
  • Luft = täglich frisch
  • Klima = Landluft

Ernährung

  • Fresszeiten = mind. alle 4 Std.
  • Rau- und Nassfutter = gleichmäßig, je nach Saison

Das Pferd wird in seiner gesamten Physiologie betrachtet, um Aufschluss darüber zu bekommen, wie es um seinen inneren Gesundheitszustand steht. In der Komplexität und Gesamtverbundenheit seines Körpers durch das Myosfasziale Netzwerk nimmt eine Dysbalance in einem bestimmten Bereich des Körpers unwillkürlich Einfluss auf alle anderen Bereich. Zeigt das Pferd zum Beispiel Rückenschmerzen an, kann der Ursprung tatsächlich der Magen sein. Oder aber die Problematik des Rückens kann sich durch die fasziale Aufhängung und Verbindung des Magens mit dem Rücken auf diesen auswirken. Da ein „Rückenpferd“ grundsätzlich anders trainiert wird als ein „Magenpferd“, ist die Betrachtung des physiologischen Zustandes elementar für das gesundheitsfördernde Training.

  • Organe und Stoffwechselhaushalt = gesunde Funktionalität
  • Nervensystem = psychischer Zustand

Das Pferd wird ebenso in seinem Bewegungsapparat betrachtet werden, um Aufschluss darüber zu bekommen, wie es um seinen äußeren Gesundheitszustand steht. Jede Ungereimtheit in der Haut, Narbengewebe, die Hufe, die Zähne, alles wirkt sich auf den „Bewegungs“apparat und somit die Bewegung des Pferdes aus.

  • Muskeln und Faszien = Muskelfasern sollten fließend verlaufen
  • Bänder und Sehnen = Bänder und Sehnen ebenso
  • Wirbelsäule = geradlinig und neutral in seiner Position
  • Gelenke = klar und nicht gefüllt
  • Hufe = dem Bewegungsapparat entsprechend in der Balance
  • Zähne = Kiefergelenk und Maul sollten gesund und frei arbeiten
  • Bewegungsorganisation = organisiert sich das Pferd dabei frei und fließend

Gibt es Aufschluss auf gesundheitliche Probleme, sollte zu einer oder mehreren Therapien geraten werden. Je nach Schweregrad muss evtl. über eine Therapiereihe gesprochen werden. Ich biete folgende Therapieform an:

Nerval-neurale Energieheilarbeit und mit dem Pferd im Dialog

Je nach Problematik kann oder muss diese durch folgende Therapien ergänzt werden mit:

  • Naturheilkunde, Homöopathie = Je nach gesundheitlichem Zustand, kann die alternative Medizin nachhaltiger wirken als konventionelle
  • Traditionell Chinesische Medizin = Kräuter und Akupunktur
  • Osteopathie
    • parietale Osteopathie = Bindegewebe, Muskulatur und Gelenke
    • viszerale Osteopathie = innere Organe und deren bindegewebige Aufhängung
    • cranio-sacrale Osteopathie = inhärente „Rhythmen“ des Organismus
  • Physiotherapie = Massagen, Kinesiotaping etc.
  • Konventionelle Medizin = Tierarzt

Nach Abklärung der o.g. Bedingungen wird das gesundheitsfördernde Training vorbereitet. Es wird dabei nur Ausrüstung verwendet, die fördernd für die Gesundheit des Pferdes ist und keinerlei Zwangsmittel.

  • Knotenhalfter und Stick
    • Der Pferdekopfgröße angepasst, dass die Knoten korrekt sitzen
  • Kappzaum
    • Der Pferdekopfgröße, dem Genick und der Nase angepasst, keine Nutzung scharfer Serretas
  • Halsring
    • Seil, Reit-Halsring, Westernhalsring
  • Longe und Doppellonge
    • Einfach Longe, Doppellonge mit Umlenkrollen
  • Trense
    • Pferdekopfgröße und dem Genick angepasst, es wird kein Sperrriemen genutzt
    • Gebiss dem Pferdemaul in seine Länge und Platz angepasst
  • Sattel
    • Der Länge/Kürze und Breite des Pferderückens angepasst
    • Auf Muskulaturzuwachs für die Aufrichtung der BWS geeignet
  • Hilfszügel = Jegliche Art von Hilfszügel sind nicht zu verwenden

Die Arbeit für eine gesunde Psyche des Pferdes, sowie die Arbeit an gesunder Körperhaltung und gesunder Bewegung bringt das Pferd ins innere und äußere Gleichgewicht und stärkt es zukünftig für den gemeinsamen Lebens- und Trainingsweg.

Ebenso wird dem Pferdebesitzer in der Arbeit für gesunde Körperhaltung und gesunde Bewegung aufgezeigt, wie sich dieser nach seinen Möglichkeiten körperlich besser auf die Bewegung des Pferd einstellen und es mit seinem Sitz gut unterstützen kann.

  • Pferd-Mensch Partnerschaftsarbeit

Die Kommunikationsarbeit basiert auf dem Verständnis des individuellen psychischen Verhaltens und des instinktiven Systems des Pferdes.

  • Gesundheitsverbessernde Gymnastizierung in gesunder Körperhaltung mit gesunder Bewegung

Das Pferd wird am Boden und unter dem Sattel in seinem individuellen anatomischen und bewegungsorganisatorischen Verhalten analysiert und neue gesunde Verhaltens- Bewegungsmuster erarbeitet.

  • Der Reitersitz und Mentalarbeit

Durch Körper- und somit Sitzbeweglichkeitsarbeit wird dem Reiter zu einer mobilen Balance im Sattel verholfen. Die „Mentalarbeit“, bestimmte Atemtechniken und eine eventuelle energetische Entspannungsbehandlung führen zur Kopflosgelassenheit, verbessern die Selbstwahrnehmung und das Finden des inneren Schwerpunktes.