Therapieverfahren

Da jedes Pferd, wie auch der Mensch, vollkommen anders als das andere ist, ist es sinnvoll, zur Förderung der Gesundheit des Pferdes bedarfsgerecht verschiedene Therapieverfahren einzusetzen.

Ein gängiges Beispiel:

Ein Pferd hat Rückenschmerzen und eine stark verspannte Rückenmuskulatur. Wichtig ist, sich auf Ursachenforschung zu begeben. Als Ursache kommen sofort der Sattel, Überbeanspruchung im Training oder eine Fehlhaltung in Frage. Möglich ist, dass der Sattel bei einer Fehlhaltung auch nur teilweise passt und so die Belastung im Körper verstärkt. Sind diese möglichen Ursachen behoben oder ausgeschlossen, kann es weitere Ursachen geben, wie zum Beispiel Verdauungs- bzw. Stoffwechselprobleme.

Organische Unter- oder Überfunktionen führen zur Fehlversorgung der Muskulatur und damit recht schnell zu deren Übersäuerung. Hier das Problem muss aus verschiedenen Richtungen angegangen werden. Der Körper muss entschlackt und entgiftet werden, damit der Organismus wieder korrekt arbeiten und versorgt werden kann. Die Organe, die funktionell nicht auf der Höhe sind, müssen gesondert unterstützt werden, bis sie ihre Funktion wieder korrekt aufnehmen. Dies kann über die Naturheilverfahren geschehen. Welche Variante die richtige ist, ist von Pferd zu Pferd unterschiedlich. Dann kann geschaut werden, wie sich die Muskulatur wieder erholen kann.

Ein Pferd braucht von seinem Typ her nur das Naturheilverfahren, ein anderes eine osteopathische Behandlung, das nächste eine Form von Massage, das letzte eventuell nur eine viel feinstofflichere Methode, wie die Energiebehandlung, um seinen gesamten Organismus wieder aufzubauen.

Sprich, die Behandlungsmethode richtet sich nach der Individualität und dem Befund des Pferdes.

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